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Die 3 Kirchen

Bürgerspital & Spitalskirche

buergerspital webBürgerspital (1505) und Spitalskirche (1514)

Das Bürgerspital wurde 1505 für die Verpflegung und Betreuung verarmter und kranker Bürger und deren Kinder gegründet. 1514 wurde die Spitalskirche errichtet. Um 1600 wurde das Spital durch den Anbau des Arkadentraktes erweitert.
In den Wirren der Gegenreformation wurde die Kirche 1615 geschlossen und erst ein halbes Jahrhundert später 1673 von der Josephi-Bruderschaft dem Namen gebenden Hl. Josef nach katholischen Ritus wieder eingeweiht. Auf Befehl vom Kaiser Josef II. wurde diese am 7.12.1786 erneut gesperrt und daraufhin von der Marktkommune ersteigert.
Später wurde sie u.a. als Gemeindeamt, k&k Eichamt, Wohnhaus, Standesamt, Druckerei, Garage, Schule und Heimathaus genutzt.1986/87 erfolgte eine umfangfreiche Renovierung und Freilegung von Fresken. Das Bürgerspital und die Spitalskirche wurden im Zuge der Vorbereitungen für die 1. grenzüberschreitende Landesausstellung Oberösterreich - Südböhmen 2013 „Alte Spuren - Neue Wege” neu renoviert.


Pfarrkirche Bad Leonfelden

Pfarrkirche webPfarrkirche Hl. Batholomäus (ca. 1483 - A. 16. Jh.)

Die Pfarrkirche wurde als eine Emporenanlage errichtet (vgl. Ottensheim, Gramastetten, St. Oswald in Freistadt). Eine Inschrift auf dem translozierten Nordportal der Pfarrkirche verweist auf den Bauherren, Thaman Dienstl - Abt von Wilhering -, und auf die Entstehungszeit des Portales (1483), welche auch die Zeit des Baubeginns sein kann. Auf der Südseite befindet sich ein spätgotisches Ölbergrelief.
Zwischen 1875-77 wurde von Architekt Otto Schirmer das nördliche Seitenschiff und zwei Fialtürme angebaut. 1892 wurde die Pfarrkirche durch den Marktbrand schwer beschädigt. Anstelle des barocken Zwiebelturmes, wurde ein neugotischer Turmhelm errichtet. Ausstattung: neugotisch.


Wallfahrtskirche - Maria Schutz beim Bründl

bruendlkircheFilialkirche (Bründlkirche) Maria Schutz

1686: Ein kranker Zimmermann wurde durch das Wasser von der Quelle an der Rückseite des Hochaltares wieder gesund. Zum Dank stellte er die Kreuzsäule auf. Später wurde eine hölzernen Kapelle angebaut. Leonfeldner Bürger brachten für die Kapelle ein Marienbild aus Maria Zell mit.
1755-1761: Neubau einer Kapelle, Weihe am 7. September 1761 durch Abt Alan Aichinger von Wilhering, Patrozinium "Maria Schutz beim Bründl". Der Hochaltar erhielt die neue Schutzmantelmadonna. Statuen: Joachim und Anna, Benedikt und Bernhard.
1778-92 erfolgte die Vergrößerung der Wallfahrtskirche. Deckenfresko (Geburt Christi) von Andreas Kitzberger, Schüler von Martin Johann Schmidt / Kremser Schmidt. Seitenaltäre sind im Neubarock. Altarbilder von Johann Grandauer, Porträtmaler von Adalbert Stifter.
1904: Orgel von Breinbauer aus Ottensheim.
1986-87 Gesamtrenovierung der Kirche mit Brunnenbohrung unter Konsitorialrat Pater Michael Wolfmair O.Cist.

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