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Auf unseren Wanderwegen

1000m Platzl

Entlang des Sternstein-Rundweges Nr. 28 und 200 m nördlich des Berggasthofes befindet sich das „1000-m-Platzl” mit einem wunderschönen Ausblick.


Europäische Wasserscheide

Diese 1980 aufgestellte, ehemals als Brunnstein verwendete Granitplatte, kennzeichnet die im Gelände oft nur schwer erkennbare Wasserscheide zwischen dem Atlantischen Ozean und dem Schwarzen Meer. Nur am Lauf der Flüsse lässt es sich leicht erkennen: Der Granitzbach fließt nach Norden, der Rodlbach nach Süden.


Glasöfen

Tief im Wald wurde im 14. Jhdt. eine einfache Glashütte nahe einer Quelle gebaut. Geheimnisumwittert blieben jene Menschen und ihre Namen, die in der Nähe der „Oberen Sternbauer” unter schwierigen Verhältnissen Glas erzeugten und mit ihrer Ware den Namen Leonfelden in die Welt hinaustrugen. Einzige Zeugnisse bilden verschiedene Funde von Glasschmelzklumpen, Glasperlen, Quarzsteinen, Glasschmelzhafen und Resten von Glasschmelzöfen.

Entdecken Sie diese archäologische Ausgrabung auf den Wanderwegen Via-Leone und in Nähe der Sternstein-Runde.


Hölzerner Herrgott

Der Hölzerne Herrgott war ursprünglich ein einfaches, schlichtes Kruzifix. 1997 wurde das schon länger verfallene Kreuz durch ein Neues ersetzt. Der hölzerne Hergott befindet sich auf der Sternstein-Wanderroute.


Pilzstein

Kurz vor dem Sternwald in der Ortsschaft Affetschlag erkennt man schon von weitem diese eigenwillige Steinform. Schöner könnte kein Bildhauer einen Herrenpilz ausarbeiten, wie es hier die Laune der Natur vollbracht hat. Seit 1980 ist der sog. Pilzstein ein Naturdenkmal.


Schwedenschanze

Die „Schwedenschanze” in Rading befindet sich direkt an der Staatsgrenze zu Tschechien. Ein Gedenkstein und eine hölzerne Kanonennachbildung erinnert noch heute an die schweren Zeiten des Dreißigjährigen Krieges.
Die Schanze wurde zum Schutz gegen den Einfall des Schwedenheeres von Norden her errichtet und bildet eine Sperre in der waldfreien Lücke zwischen Sternstein und dem Miesenwald im Osten in einer Länge von 200m.

Der Wanderer erreicht diese historische Wehranlage auf dem alten Handelsweg „Salzstraße”, welcher von Bad Leonfelden nach Hohenfurth (CZ) führt. Auf diesem Weg befinden sich zahlreiche kulturelle Schmankerl, welche Einblick in die Geschichte der Salzstraße geben. 


Alle Wanderwege finden Sie in der Wanderkarte „Leone Aktiv”.


Sternstein-Aussichtswarte

Am 1125 m hohen Sternstein befindet sich die 20 m hohe Sternsteinwarte, die bereits am 22. Oktober 1899 eröffnet wurde.
Wer sich die Mühe macht, die Stufen bis an die Spitze des Turmes zu erklimmen, dem bietet sich ein zauberhafter Rundblick auf des Mühlviertel.
Im Inneren führt eine schneckenförmige Stiege auf die zinnenbewehrte Plattform. An klaren Tagen reicht der Rundblick über das Mühlviertler Hügelland vom Schneeberg über den Dachstein bis zum Watzmann, auch der Moldaustausee und die Kühltürme von Temelin sind zu sehen. In den Sommermonaten ist sie durchgehend geöffnet und in den Wintermonaten sind die Pforten aus Sicherheitsgründen geschlossen.
Vom Berggasthof Waldschenke benötigt man ca. 1 h Gehzeit.


Südlichster Punkt von Tschechien

Der Grenzstein II/64 befindet sich 300m vom Grenzübergang Rading-Radvanov entfernt. Der Hauptgrenzstein (75cm hoch mit einem Querschnitt von 25x25 cm) steht auf einem hervorstehenden Terrainpunkt. Vom Zentrum Bad Leonfelden wandern Sie entlang der Salzstraßen-Runde zum Grenzübergang Rading-Radvanov.

Gehzeit Bad Leonfelden - Grenzübergang Rading: ca. 75 min
Einkehrmöglichkeiten: Jausenstation Rading.

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